Unsere Stücke

2018 „De ganz normale Wahnsinn“

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Bild Eine Waldmohr Komödie in drei Verwaltungsakten von Dietmar Buchinger nach Paula Baumann “Ein Amt auf Abwegen”.

Die Ortsgemeinde Waldmohr beteiligt sich an dem Wettbewerb “Die bürgerfreundlichste Kommune Deutschlands”. In der überschaubaren Welt der gemütlichen Amtsstuben im Rathaus sollen Kundenfreundlichkeit und Dienstleistungsgedanke Einzug halten. Allerdings nicht aus purer Einsicht heraus, sondern alleine zu dem Zwecke, dem Bürgermeister seine Wiederwahl zu sichern. Während man die Ankunft der Bewertungskommission erwartet, bemüht sich die Chefsekretärin im Vorzimmer der Macht, den neuen Anforderungen gerecht zu werden, die so völlig dem gewohnten Ablauf in der Behörde widersprechen. Während sie gegen ihre eigene Einstellung versucht, sich selbst und die Kollegen auf die richtige Spur zu bringen, immer wieder gestört durch diese nervigen Kunden, kocht der Bürgermeister sein eigenes Süppchen und will ein geheimes Projekt voranbringen, ohne Rücksicht auf Koalition und Opposition. Was sich jetzt im Vorzimmer des Bürgermeisters abspielt, ist der ganz normale Wahnsinn.

Willy Braun, Bürgermeister – Andreas Buchinger
Julia Braun, seine Tochter/Azubi – Emma Ranker
Gabi Fröhlich, seine Sekräterin – Lena Befeldt
Julius Fröhlich, Gabis Stiefvater – Uwe Lesmeister
Lisa Schmitt, Fachbeamtin „Finanzen“ – Laura Riehm
Hans Maier, Bauhofmitarbeiter – Manfred Korsch
Elvira Wegmann, Gemeinde-Testerin – Rosemarie Saalfeld
Bernhard Grieser, 1.Beigeordneter – Steffen Otto
Elisabeth Ehrlich, Gemeinderätin – Vera Ranker
Josef Schneider, Bauamtsdezernent – Elias Befeldt
Martha Müller, Kundin – Rosi Kampa
Fritz Simon, Hundebesitzer – Jürgen Krück
Hilde Zimmer, Putzfrau – Renate Basse
Regie – Dietmar Buchinger
Souffleuse – Hedi Strasser
Maske – Jana Agne, Rosemarie Saalfeld
Beleuchtung/Bühnentechnik – Edgar Kampa
Ton – Jana Agne

Helfende Hände hinter der Bühne:
Hanne Marschall, Gabi Mitschang
Gestaltung des Programmheftes:
Hedi Strasser

2017 „Götter in Weiß“

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Eine turbulente Komödie „Und alles auf Krankenschein“ von Ray Cooney in der deutschen Fassung von Horst Willems, ins Pfälzische übertragen von Dietmar Buchinger.

Eigentlich ist es Dr. Möllemanns großer Tag: die Eröffnungsrede am Neurologenkongress und ein beruflicher Aufstieg zum Chefarzt. Doch es kommt alles anders: aus dem Nichts taucht seine ehemalige Geliebte Barbara im Ärztezimmer der Neuorologie in der Uni Homburg auf und hat eine Überraschung parat: einen Sohn! Dieser stellt auf der Suche nach seinem Vater, im Handumdrehen, das ganze Krankenhaus auf den Kopf.

Dr. Möllemann versucht verzweifelt, alles vor seiner Frau Marie-Luise, dem Polizisten Kellermeier und den Kollegen zu verheimlichen. Und schon wird das Ärztezimmer zum Tollhaus: als Oberschwester verkleidete Ärzte, ein verkaterter Sohn, ein ziemlich irritierter Polizist und zwei etwas trottelige Patienten machen das Durcheinander perfekt. Wieso geistert angeblich ein Hund durchs Krankenhaus? Was macht die Oberschwester auf dem Fenstersims? Wieso wird ein Patient immer wieder in der Toilette eingesperrt? Und wer ist denn nun eigentlich der richtige Vater? Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

Impressionen

12.09.2017 - Probe
Dr. Linus Möllemann, leitender Stationsarzt – Dietmar Buchinger
Marie-Luise Möllemann, seine Frau – Vera Trautmann-Ranker
Dr. Hubert Wagner, sein Kollege – Manfred Korsch
Schwester Barbara, seine ehemalige Gliebte – Rosmarie Kampa
Bruno, der gemeinsame Sohn – Fritz Schnur
Dr. Friedrich Kellermeier, Assistenzarzt – Andreas Buchinger
Oberschwester Hildegard, Stationsschwester – Rosemarie Saalfeldt
Schwester Felicitas, Stationsschwester – Sarah Brummer
Waldemar Winter, Patient – Elias Befeldt
Helmut, Patient – Jürgen Krück
Karl Kellermeier, Polizeimeister – Steffen Otto
Emma Wagner, Mutter von Dr. Wagner – Gabi Mitschang
Regie – Dietmar Buchinger und Steffen Otto
Souffleuse – Hedi Strasser
Maske – Lena Befeldt, Rosemarie Saalfeld
Beleuchtung – Edgar Kampa
Ton/Bühnentechnik – Jana Agne
Requisite – Hanna Marschall, Renate Basse
Kostüme – Hedi Strasser

Helfende Hände hinter der Bühne:
Hanne Marschall, Gabi Mitschang
Gestaltung des Programmheftes:
Hedi Strasser

2016 „Außer Kondroll gerood“

Besetzung Mitwirkende
Eine Farce von Ray Cooney (out of order), Deutsch von Nick Walsh (Außer Kontrolle). Ins Pfälzische übertragen von Rosemarie Saalfeld.

Gelegenheit macht Liebe, denkt sich ein Politiker und verabredet ein stimmungsvolles tete-a-tete mit der Sekräterin der Opposition in einer Suite des „Hotel am Markt“ in Waldmohr. Aber das Schicksal meint es nicht so gut mit Ihm, dafür umso besser mit dem Publikum, das den ins Trudeln geratenen Axel Braun lachend begleitet bei seinen irrwitzigen und im wahrsten Sinne halsbrecherischen Versuchen, sein nicht zustande gekommenes Verhältnis vor seiner Ehefrau, einer misstrauischen Hoteldirektorin und nicht zuletzt einem häufig bewusstlosen Detektiv zu verbergen.

2015 „Kaugummi un Diamande“

Besetzung Mitwirkende
Nach einer etwas englischen Komödie von Jürgen Baumgarten. Ins Pfälzische übertragen von Michael Rothenbücher.

Diese schwarzhumorige Komödie handelt vom schuldengeplagten Grafen Schorsch. Dieser will seinem Leben ein Ende setzen und seine Gattin, Gräfin Ellen, will Ihn auf diesem Weg begleiten. Die Umsetzung dieses Vorhabens gestaltet sich aber schwieriger als zunächst vermutet. Als der Graf dann noch erfährt, dass die Versicherung bei Selbstmord nicht zahlt, muss er sich was einfallen lassen …

2014 „Balawer uff´m Bahnhof“

Besetzung Mitwirkende
Komödie von Walter Potdevin. Originaltitel: U’kraut vergeht net. Ins Pfälzische übertragen von Rosemarie Saalfeld.

Allerlei Gestalten treffen sich am Waldmohrer Bahnhof. Eine Sängerin aus dem Musikantenland, ein Penner der Flaschen sammelt, eine Köchin aus Is-sur Tille, ein Taxifahrer, ein Möchtegern-Elvis, ein Gaunerpärchen, eine Putzfrau vom Amt/polizei und dann ist da noch die Kioskbetreiberin.

Ein bunt zusammengewürfelter Haufen! Sie haben untereinander Balawer, aber wenn es darauf ankommt, halten Sie zusammen.

2013 „Schlecht geträämt“

Besetzung Mitwirkende
Komödie von Walter Potdevin. Ins Pfälzische übertragen von Rosemarie Saalfeld.

Ausgerechnet am Tag der standesamtlichen Hochzeit der hochnäsigen und berechnenden Filippa mit Georg Fleischer, dessen geliebte Ehefrau Monika seit einem Flugzeugabsturz vermisst und am gleichen Vormittag von ihm für tot erklärt wird, taucht sie wieder auf und stiftet dadurch grenzenlose Verwirrung.
Fünf Jahre lebte sie auf einer einsamen Insel, angeblich mit einem schmächtigen, unscheinbaren Biologen, der sich nur für die Tier- und Pflanzenwelt der Insel interessierte. Aber was ist mit dem attraktiven Playboy, der “seine” Monika besucht und wieder mitnehmen möchte? Gemeinsam mit Rosa, der Haushälterin, und Anni, Georgs Schwester, schmiedet Monika einen Plan, wie man die verhasste Filippa vertreiben und die Hochzeit annulieren könnte.

Eine turbulente Komödie, in der nichts ist, wie es scheint und doch alles “Theater” ist.

2012 „Traatsch im Trebbehaus“

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Anni Meier entgeht nichts im Haus des Metzgermeisters Burger. Sie ist der festen Überzeugung, dass unhaltbare Zustände Einzug halten würden und Ordnung dahin wäre, wenn sie den Hauswirt nicht ständig über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden hielte. Selbst durch belauschte Gespräche und flüchtige Blicke durchs Schlüsselloch kann Anni Meier nicht alles erfahren!

Langsam aber sicher setzt sie sich mit ihren zusammengereimten Halbwahrheiten bei allen Hausbewohnern in die Nesseln, zumal sie ihr loses Mundwerk nich halten kann.

2011 „E gemiedliches Wochenend“

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Kriminalkomödie in 4 Akten von Jean Stuart. Ins Pfälzische übertragen von Rosemarie Saalfeld.
Schriftsteller Theo wollte doch nur ein nettes Wochenende mit Jasmin verbringen. Da tauchen plötzlich Ehefrau Anna, Schwiegermama und Freund Willi auf. Und damit nicht genug: Zwei Bankräuber brechen in das Haus ein und nehmen alle vier als Geiseln. Wie schön, dass Jasmin im rechten Moment kommt und sich in einen Bankräuber verliebt…..Im wilden Durcheinander vergehen und entstehen Beziehungen, wie es nur die Komödie möglich macht.

2010 „De Herr Neireich"

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Der reiche Bürger Jordan, dumm und tölpelhaft, hat sich in den Kopf gesetzt, ein Edelmann zu werden.
Er engagiert alle möglichen Lehrer, die ihn in die Kunst höfischen Betragens und in die Geheimnisse der Bildung und der Wissenschaft einweihen sollen. Nicht nur diese zweifelhaften Lehrer, sondern auch der Graf von Blohn, dem Jordan immer wieder Geld leiht, nützen das lächerliche Streben Jordans zu ihrem finanziellen Vorteil aus.
Luzia, seine Tochter und Klaus lieben sich. Da Klaus aber nicht von Adel ist, lehnt Jordan ihn als Schwiegersohn ab. Im Verein mit Luzia, Madame Jordan und dem Grafen greifen Klaus und sein Diener Karl zu einer List. Klaus verkleidet sich als türkischer Mufti, Karl als dessen Begleiter. Sie erheben Jordan in den Stand eines hohen türkischen Würdenträgers, und der Mufti bittet um die Hand seiner Tochter. Jordan fühlt sich dadurch aufs höchste geehrt und fällt auf die Maskerade herein. Er schickt nach dem Notar, um den vermeintlichen Großfürst mit seiner Tochter zu verheiraten. Mit einer fröhlichen Ballettszene endet das Stück, Jordan seinen Illusionen überlassend.

2009 „E scheenie Bescherung“

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Wollen Sie den 24. Dezember einmal auf der Bühne erleben? Die Heizung streikt, die Oma nervt im Altersheim, ausgerechnet bei den letzten Vorbereitungen braucht die Nachbarin ein Ei, der Weihnachtsbaum wird auf den letzten Drücker besorgt, denn am 24. ist er ja besonders preiswert. Kommt Lametta an den Baum oder nicht!? Passt der Baum in den Christbaumständer? Ausgerechnet am Heiligen Abend bekommt die Tochter eine Ehekrise. Und dann war da noch die Weihnachtsgans… kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?

2007 „Zum Glick verrickt“ Komödie von Sabine Thiesler

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Ein 16jähriger entpuppt sich als Talk-Show-Talent, sein Vater kauft 10 Sofas, Vater und Sohn streiten sich, wer den Rasen mähen darf, der Opa gabelt auf Mallorca eine „Schnepfe“ auf und diese findet alle soooo sssüss …

Soll sich Krauses Traum vom Glück nun doch nicht an dem eigentlich traurigen Tag erfüllen, an dem die reiche Oma stirbt. Nach dem Leichenschmaus bricht im Wohnzimmer der Familie der ganz normale Wahnsinn aus. Die Erbschaftsgeschichte wartet mit Verwicklungen und Verwirrungen auf. Papa Krause verliert seinen Job, der Sohn gerät auf die schiefe Bahn, und der Opa kommt mit einer neuen Flamme aus Spanien zurück. Und dann kauft Vater Krause auf einmal viele Sofas…

Das Besondere an dieser Familie ist jedoch der Umgang damit. Wie schaffen sie es, in diesem Chaos zu überleben? Nur durch Verrücktheit !!!

2006 „Doppel gemoppelt (Teil 2)“ nach Ray Cooney

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Hans Schmitt ist Taxifahrer in Waldmohr und scheinbar ein ganz normaler Mensch. Und doch hat er eine Besonderheit: Er ist zweimal verheiratet. Und deshalb befinden wir uns in dieser turbulenten Mundartkomödie in beiden Haushalten – bei Mathilde Schmitt in Waldmohr und Barbara Schmitt in Homburg. Mit Mathilde hat Hans eine Tochter namens Susi, mit Barbara einen Sohn namens Peter. Hans’ bester Freund Günter Gärtner ist Untermieter in seiner Wohnung in Waldmohr und der einzige, der um Hans’ Doppelspiel weiß. Doch eine Katastrophe bedroht das doppelte Glück: Susi und Peter haben sich per Internet kennen gelernt und wollen sich besuchen. Panik ergreift Hans: seine Kinder dürfen sich nicht ineinander verlieben. Günter muss einbezogen werden in das Spiel der fantastischsten Ausreden, das ungeahnte chaotische Ausmaße annimmt – vor allem, als sich auch noch Günters Bruder Josef in temperamentvolle Spiel mischt…

2005 „De vebrochene Kruch“ von Heinrich von Kleist

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Nach dem Lustspiel „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich Kleist. Ins Pälzische iwwertraa vun Helga Schneider
Am Anfang erklärt de Richter Adam seim Schreiwer Licht uff allerhand Arte, warum er am Bään unn am Kop geheerische Schinnplacke hat, so dass der Schreiwer ’m erscht no re ganze Weil saa kann, dass de Herr Gerichtsrat Walter, schunn im Anmarsch uff Waldmohr is fer e Gerichtsvisitation im Ufftrach vum Herzog in Zweebrigge. Vor de Deer drauß treffe derweil mit viel Dischbutt die Streitbadeie fer de Gerichtsdag in. ’S geht um e vebrochener Kruch, denne wo de Rupprecht, de Braitigam vum Eva nachts in dere Stubb kabuttgeschlaa hann soll.
Die Mutter vun dem Mäde, die Martha, macht e Weltsspektakel, de Vatter vum Ruprecht degeje, de Veit, is bedäschtischer. ’S stellt sich dann im Lauf vun de Verhannlung immer deitlicher eraus, dass de Richter Adam selwer de Täter war unn dass er dodebei sei Perick ingebiißt unn die Schinnplacke kriet hat. Die Brigitte, ’m Ruprecht sei Tante, die wo naachts de Täter gesiehn hat unn die Perick morjens gefunn hat, bringt dann endgiltisch Licht in denne ganze Wirrwarr, aa wann’s ’m Gerichtsrat Walter gar net recht is, dass die Leit merke, was so alles bei me vum Herzog ingesetzte Richter meeschlich is.

2004 „So e Theater“ von Jürgen Hörner

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Eine Komödie. Eine Farce. Ein Schwank, der auf zwei Ebenen funktioniert:
Der Zuschauer sieht zunächst die Generalprobe einer Boulevardkomödie um die Wahrsagerin Madame Kassandra und ihre Kundinnen, mit ihrer Haushälterin, mit dem Mann von der Telekom und mit dem Fensterputzer. Aber noch läuft das Stück nicht.

Die Generalprobe geht gründlich „in die Hose“. Der Regisseur ist verzweifelt: Wie soll die Premiere am nächsten Tag laufen? Genau diese Premiere zeigt der zweite Akt: Denn es kommt noch viel schlimmer! Die Souffleuse wird unter dem Tisch sichtbar, ein Darsteller ist total betrunken … und schließlich bleibt nicht mal die Kulisse stehen.

2003 „Der verkaufte Großvater“ von Franz Streicher und Dieter Jorschik

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Im Mittelpunkt steht Großvater Lips, der auf einem verarmten Bauernhof lebt. Da taucht der reiche Bauer Stenz auf, der glaubt mit Geld alles, auch den Großvater, kaufen zu können. Warum kauft der reiche Bauer den Großvater? Aus Barmherzigkeit oder in hinterlistiger Absicht? Der gewitzte Großvater scheint das Spiel zu durchschauen und treibt mit den Großvater-Besitzern ein lustiges Spiel. Die Käufer des Großvaters sind zu allem bereit. Doch kommt eines Tages der Zweifel auf, ob sich der Kauf des Großvaters wirklich gelohnt hat? Hat der Großvater nun das erhoffte Vermögen oder nicht?…

2002 „Doppelt gemoppelt“ nach Ray Cooney

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Ray Cooney’s Komödie Taxi, Taxi, von Dietmar Buchinger, Regieassistent und Taxifahrer im Stück, in Mundart übertragen und in die Region verlegt. Taxifahrer Hans Schmitt erzählt von seinem genauen Fahrplan, nach dem sein Leben als Bigamist abzulaufen hat, beide Ehefrauen werden minutiös verplant. So führt Schmitt zwar ein anstrengendes, aber sehr angenehmes Doppelleben mit seinen beiden Ehefrauen. Als Schmitt aber in eine Schlägerei verwickelt wird, zu der die Polizei hinzugezogen wird, gerät sein Stundenplan furchtbar durcheinander, denn er muss gleichzeitig zwei Ehemänner spielen, ohne dass jemand etwas von der Doppelrolle merken darf. Also jede Menge Verwicklungen sind vorprogrammiert, die Situationskomik schlägt Kapriolen.

2001 „Pension Schöller“ nach Carl Laufs und Wilhelm Jakoby

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In einem Gasthaus kommen und gehen eine Menge Leute. Großwildjäger Fritz Bernhardy, gespielt von Michel Rothenbücher, erzählt von tollen Erlebnissen in Afrika, Großwildjägerlatein auf pfälzisch, dass sich die Balken nur so biegen.
Der Major (Uwe Lesmeister) gibt Hanebüchenes zum Besten, der Kellner erträgt alles mit Fassung, er kennt die Geschichten seiner Stammgäste in- und auswendig. Fridolin Schöller (Reinhold Bauer) ist der Bruder vom Pensionsinhaber Ludwig. Fridolin kann kein L aussprechen und spricht es als N aus. Die tollsten Wörterunikums entstehen.

Die Story: Ein reicher Junggeselle will im Ort ein Heim für Leute mit leichten Schrullen einrichten, kein Irrenhaus, aber nahe daran. Und ein Freund soll ihn in die Gesellschaft einführen, aus der sich vielleicht ein paar zukünftige Insassen für sein Haus rekrutieren ließen. Der Freund will ihm die Pension Schöller im Ort als mögliches Irrenhaus vorführen.

2000 „De Knauser“ nach „Der Geizige“ von Molière

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Uwe Lesmeister interpretierte die Figur hervorragend, Maske und Kostüm und Körpersprache waren einem Knauser ausgezeichnet angepasst. Dass die Textsicherheit bei einer solch umfänglichen Rolle unübertroffen ist, kenn man bei Lesmeister von früheren Rollen.
Seine Zeichnung des Geizes war fast unheimlich. Wie er seine gefüllte Talerschatulle streichelte und küsste, weich wurde wie bei einer Geliebten, sich die Stimme veränderte, war schon grandios. Andererseits ging sein ganzes Streben im ganz gewöhnlichen Alltag darauf aus, zusätzlich jeden Taler einzusparen. Immer auf Kosten anderer. Bei der Mitgift für die Tochter, schön gespielt von Anne Buser, beim Unterhalt des Sohnes, die Rolle spielte Steffen Otto, bei der Kupplerin, die er um den Lohn bringen will, bei der eigenen „Braut“.

Die von uns gespielte Komödie von J.B. Molière entstand in der Blütezeit des Barock. Es erhebt sich die Frage, ob es sich bei diesem Stück um reine Unterhaltung handelt, um Amusement (oberflächliches „Ablachen“ wie in den zahllosen Comedystreifen im Fernsehen – die so einfach sind, dass einem sogar das Lachen abgenommen wird – oder ob mehr dahinter steckt. Ich Laufe der Vorbereitungen zu diesem Stück wurde immer deutlicher, wie sehr es dem Autor (und den „Übersetzern“) gelungen ist, die menschlichen Charaktere der einzelnen Figuren in ihrer Emotionalität und in ihrer seelischen Verfassung darzustellen. Durch permanent gestörte zwischenmenschliche Beziehungen unter den Personen des Stückes nimmt deren Situation allmählich chaotische Formen an. Erst durch das überraschende (unsichtbare) Auftauchen von Walters Vater findet die Komödie doch noch zum obligatorischen (scheinbaren) Happy End. Im Laufe des Stückes wird deutlich, das Knauser ein Mensch darstellt, der zu seiner Umwelt keine Beziehung aufbauen konnte, dessen Umwelt es aber auch nicht zu einer echten Beziehung kommen lässt. Knausers einzige „Beziehungskiste“ ist die Liebe zu seinem Geld. Die lächerlich wirkenden emotionalen Ausbrüche werden immer grotesker, sodass dem Zuschauer das heitere Lachen ob solcher menschlichen Kälte mitunter vergeht.

1999 „Un‘ ewich rausche die Gelder“ nach Cash on Delivery, von Michael Cooney

Besetzung anzeigen Mitwirkende
Die Story handelt davon, dass Benno Schenkel arbeitslos wird und mit kleinen Amtsbetrügereien beginnt, die
immer weiter eskalieren.
Am Ende arbeiten – oft unwissentlich – alle Hausbewohner in speziellen Rollen als Rentner aller Sorten,
Sozialhilfeempfänger, Rezeptfälscher, Heil- und Hilfsmittelverkäufer mit. Andere decken das Ganze, als der Prüfer kommt.
Am Ende gibt es kein Happy-End, obwohl alle glücklich sind.

1998 „De Sultan vom Westrich“ Komödie von Heinrich Kraus

Besetzung anzeigen Mitwirkende
Im fünften Jahre des Bestehens hat sich der Theaterverein erstmals an ein Mundartstück gewagt. Gar an eines mit besonderem Niveau. Dafür garantiert der Autor.

Nach der französischen Revolution wurde die Pfalz von Paris aus regiert. Dagegen hatte man wenig einzuwenden, denn die feudalrechtlichen Bindungen entfielen und man nahm am Aufbau des fortschrittlichen Rechtssystems teil, in dem Gleichheit vor dem Gesetz propagiert wurde. Doch Napoleon brauchte für seine Kriege nicht nur Soldaten, sondern auch Geld.
Die Region verarmte. So freuten sich die Pfälzer, als sie wieder deutsch und diesmal von München aus beherrscht wurden. Doch auch die neue Obrigkeit enttäuschte alle ihre Hoffnungen. Die Handlung des Volksstückes „De Sultan von Westrich“ ist in der Zeit danach angesiedelt, als viele auswandern mussten, um dem Hungertod zu entgehen. Doch andere,l wie etwa Jaab Hill und seine Freunde entdecken eine berufliche Chance und entwickelten jugendlichen Optimismus, der es ihnen ermöglichte, ihren Unterhalt auf ungewöhnliche Art zu sichern: Sie wurden Wandermusikanten, und so kam es dazu, dass ausgerechnet im Westrich, der musikgeschichtlich nie aufgefallen war, eine ungemein starke Bewegung entstand, dass Hinterpfälzer, bisher mit Pflug und Sense vertraut, nun mit vielerlei Instrumenten in die Welt strebten und alle Länder besuchten, die damals erreichbar waren, um Menschen verschiedenster Sprache und Rasse mit ihren volkstümlichen Weisen zu erfreuen. Trompete, Posaune und Tuba ernährten ihre Bläser recht ordentlich, so dass diese manchen Dollar nach Hause schicken konnten, wo der Rest der Familie weiterhin den Acker bearbeitete und die Kuh melkte. Diesen historischen Prozess darzustellen, war das Anliegen des Autors gewesen, der den Beginn pfälzischen Wandermusikantentums mit einem Kriminalfall verbindet:
Der reiche Bauer Jean Bless wird überfallen und niedergeschlagen, wonach er geistig behindert bleibt. Obwohl die äußeren Wunden heilen, will er nicht mehr den Verband um seinen Kopf missen, den er wie ein Turban eines Sultans trägt, um in dieser Rolle manch tiefgründige Dummheit und manche antibayrische Provokation zu verkünden. Doch es kommt noch eine Liebesromanze hinzu, denn Ännche Weber, eine junge Dorfschöne, erleidet das Los vieler Musikantenfrauen: Sie wartet offenbar vergebens auf die Rückkehr ihres Geliebten, der unter abenteuerlichen Umständen verschollen ist. Der Ausgang beider Geschichten soll nicht verraten werden.

1997 „Mirakel, Mirakel“ Komödie von Friedrich Ch. Zauner

Besetzung anzeigen Mitwirkende
Was macht man, wenn man von einem Wunder ereilt wird, das man sich gar nicht gewünscht hat? Auf diese Frage gibt es zunächst keine Antwort, sondern nur Missverständnisse, Turbulenzen und Unbequemlichkeiten, die bei aller Komik klar werden lassen, dass Wunder nicht immer erstrebenswert sind.

Ein Mann befindet sich mit seiner Gattin auf Geschäftsreise in Rom. Bei einem ausgedehnten Spaziergang durch die alte Stadt und deren Kirchen passiert das Unfassbare. Der Mann ist Zeuge einer Audienz des Papstes. Und im Petersdom verliert er das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kommt, fallen ihm alle Menschen zu Füßen. Er rennt durch die Stadt, verzweifelt versucht er, die Meute abzuhängen, ohne zu wissen, dass die Menschen nicht nur ihn, sondern auch seinen Heiligenschein sehen. Erst als ihm klar wird, dass er Träger eines Heiligenscheins ist, kann der Geschäftsmann sich tarnen. Der Umgang mit dem Wunder wird zum irrealen Spiel. Seine Frau ist verzweifelt, andere Menschen verfolgen ihn als lebende Legende. Das Wechselspiel zwischen Missverständnissen, Unannehmlichkeiten und lustigen Episoden ist vorauszuschauen.

1996 „Die Nächsten, Liebe?“ von Joan Shirley

Besetzung anzeigen Mitwirkende
Komödie von Joan Shirley
Glenda lebt mit ihrem Mann Robert einem Vikar, in einer englischen Landgemeinde. Während ihr Mann für vier Wochen auf einem Fortbildungskurs ist, versucht Glenda mit erotischen Geschichten ihre Haushaltskasse aufzubessern. Auf die Idee brachte sie Nachtclubbesitzer Joe, der Glenda und ihre drei Freundinnen Anne, Kate und Cindy bei Vorbereitungen zum Gemeindesommerfest besucht.Die Damen beschließen mit bezahlbarer Liebe Geld zu verdienen. Miss Mabel, die Gemeindehelferin des Vikars, erwischt die Frauen bei ihrer Arbeit. Die Moral der Geschichte: „Zeige auf niemanden mit dem Finger, wenn du die Hintergründe nicht kennst.“

1995 „Murder by Sex“ von Joan Shirley

Besetzung anzeigen Mitwirkende
War der Auftrag an die Dirne, die zum Liebeslohn noch einen fetten Scheck vom Auftraggeber, Bills Neffen, erhofft. Als Tatort hat sich Angie den Obstgarten von Bernie ausgesucht, mit dem sie auch schon im Bett war. Kostenlos, denn da hatte sie Urlaub. Angie soll Bill mit Sex um die Ecke bringen. Als er aber ohne derlei Anstrengung bleich und kalt im Zelt liegt, packt Angie die Angst.
Der scheinbar Verblichene wird zur Doktorin gekarrt, wo der Unterkühlte wieder die Augen öffnet. Für die kurzsichtige Dot ist er der Traummann, von dem sie immer gesponnen hat. Und da er reich ist, erweist sich die schusselige Dot als sehr weitsichtig, in Sachen Vermögen allemal. Die Krise zwischen Nicole und Bernie lässt sich beilegen. Polly und Sebastian finden Gefallen aneinander. Nur Angie, die wird wohl zurückgestoßen in ihr hartes, horizontales Berufsleben.

1994 „Eine Freundin kommt selten allein“ Komödie von Pierre Chesnot

Als Mann in den besten Jahren und als erfolgreicher Autor trivialer Liebesromane hat Philippe natürlich ein etwas stärkeres Interesse an den emotionalen Höhen und Tiefen der zahlreichen Freundinnen seiner Ehefrau Evelyne. Mit nicht freudiger Anteilnahme erlebt er jeden Liebeskummer der Damen notgedrungen mit, die auf dem Sofa ihr Herz ausschütten, denn die „Störungen“ häufen sich geradezu nervenaufreibend.Ganz und gar besorgt widmet sich Evelyn mit großer Teilnahme den Sorgen ihrer Freundinnen. Ihre mütterliche Fürsorge und geforderte Hilfsbereitschaft lässt die Aufmerksamkeit für Philippe unbemerkt vorläufig in den Hintergrund treten – und damit kommt das erste Kapitel und der Ehemann immer wieder zu kurz.

Kinderstücke:

1997 „Die dumme Augustine“ von Ottfried Preußler

Wer kennt ihn nicht, den dummen August, Attraktionen eines jeden Zirkus und Liebling der Kinder? Doch wär hätte gedacht, dass eben dieser dumme August im Familienleben Paschaallüren an den Tag legt? Und wer vermutet bei seiner Frau, der dummen Augustine, verborgene Talente, die letztendlich doch zum Vorschein kommen? Während der dumme August, die dumme Augustine und ihre Kinder Gugga, Guggo und Guggilein auf der Bühne mit den alltäglichen Problemen einer Clownfamilie jonglieren, entdecken die kleinen und großen Zuschauer viele Ähnlichkeiten mit ihrem eigenen Leben. Ein immer aktuelles Thema, das in dieser Bühnenfassung nicht nur Kindern Spaß macht!

1996 „Prinzessin Rosamund – echt stark“ von Barbara Morio, Christa Heissler

Text folgt…

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